Blues Musik

Blues Musik gehört zu der vokalen und instrumentalen Musikform, die die afroamerikanischen Mitbürger entwickelt haben. Den Blues gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert. Die Wurzeln des Blues liegt in Nordamerika. Die auftretende Bluesform besitzt zwölf Rhythmen. Wohingegen die Grundform der Melodien von drei Akkorden begleitet wird.

Die Blues Musik entstand zunächst im Süden von den USA. Der Blues ist eine eigene Form der afroamerikanischen Gesellschaft. Diese haben Gospel, Worksongs sowie Negro Spiritual miteinander verbunden. Im Blues können europäische oder karibische Musikelemente zu hören sein. Die Blues Musik wurde durch Schlager, Country - Musik, Popmusik sowie aus Ragtime ausgeschmückt. Der Blues gehörte zur Unterhaltungsmusik der afroamerikanischen Personen. Erst gegen Jahr 1910 wurden den Blues-Sängerinnen, wie zum Beispiel die bekanntesten Bessie Smith, Alberta Hunter sowie Ma Rainey hoch beliebt. Ab dem 19. Jahrhundert trug auch ein Musiker und Komponist, namens W. C. Handy, zum Blues eine Menge bei. Er veröffentlichte ab 1912 einige Blues-Platten und konnte somit viele Menscheninteressenten für sich gewinnen. In den 60er Jahren haben mehrere Rockbands, meist aus England kommend, die Blues Musik als ihre Musik-Basis genommen. Blues wurde jetzt auch von weißen Menschen akzeptiert. Sogar die berühmteste Rockband aller Zeiten, die Rolling Stones, hat sich vom Blues beeinflussen lassen und haben demnach ihren eigenen Bluesrock-Stil erfunden.

Die Songtexte eines Blues verfassen die Songwriter und singen die Sänger in der Ich-Form. Die Blues Musik handelt immer von einem Erlebnis, die die Sänger oder Autor selbst erlebt haben und möchten den Zuhörern es mitteilen und daran teilhaben lassen. Die Musiktexte sind meist unter anderem in der Rubrik Liebe, Verrat, Strafverbrechen, Arbeit, Armut, Einsamkeit sowie Untreue einzuordnen. Die Melodien vom Blues zeigen traurige Musik auf. Allerdings gibt es unter anderem noch den Blues für die Unterhaltung, also Musik, die mit schnellem Schwung sowie tanzbar mit eingebracht werden. Also es gibt auch positiv fröhliche Melodien bei Blues zu hören. In der früheren Zeit bestand der Blues aus einem unregelmäßigen Rhythmus. Eine Strophe des Blues bestand aus drei Zeilen. Die erste Zeile wird als Wiederholungszeile mit gleicher Melodie verwendet, bestehend aus einer Frage. Im Gegensatz zur dritten Zeile geben den davor gegangenen Zeilen die Antworten mit einer anderen Melodie. Bluesinteressenten haben meist das Gefühl, dass die Bluestexte nicht genauestens zur Musik passen. Aber der Sänger muss darauf achten, dass er die einzelnen Wortsilben entweder hervorhebt oder unterdrückt. Durch die Hervorhebung oder der Unterdrückung wird der Rhythmus wieder so hergestellt, dass die ganzen Töne wieder vollständig passen.

Die Blues-Musikliebhaber erkennen sofort das Blues-Schema. Der Blues besteht aus zwölf Takten, wie zum Beispiel die 1. (die Tonika - Stufe), 4. (die Subdominante - Stufe) und der 5. Stufe (die Dominante). Meist werden 4 x die Tonika, 2 x die Subdominante und gleichzeitig die Tonika, 1 x die Dominante und Subdominate sowie 2 x die Tonika gespielt.